Beschreibung

Der Stil der Skulptur ist stark symbolisch und grotesk und weicht von traditionellen, monumentalen Darstellungen ab. Das kleine Bronzewerk zeigt den Fürsten in seiner typischen Kuruzen-Tracht mit Pelzmütze und Umhang, während er stolz in die Ferne blickt. Kolodko wendet auch hier subtil seine charakteristischen spielerischen Formen an, während der strenge Metallsockel der Komposition die Härte historischer Zeiten und das Gedenken an den Freiheitskampf widerspiegelt.

Geschichte

Die Miniskulptur wurde am 24. Oktober 2015 auf Initiative des transkarpatischen Tourismusexperten Fedir Schandor enthüllt. Der Standort ist von großer historischer Bedeutung: Die Straße, die heute als Soborna-Straße bekannt ist, trug bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 offiziell den Namen von Franz II. Rákóczi. Der Fürst selbst verbrachte einige der prägendsten Jahre seines Lebens in der nahe gelegenen Burg Palanok, wo er zwischen 1680 und 1711 mit Unterbrechungen lebte.

Wissenswertes

  • • Die zweite in Mukatschewo: Dies war Mihály Kolodkos allererste historisch inspirierte Miniskulptur und sein insgesamt zweites Werk in der Stadt Mukatschewo.
  • • Funktionaler Sockel: Die Statue ist auf der Spitze einer alten Straßenpfostensäule aus Eisen montiert, an deren Unterseite noch die antiken Metallringe zu sehen sind, an denen Reisende früher ihre Pferde anbanden.
  • • Der legendäre Leitspruch: Unter der Statue ist der berühmte lateinische Leitspruch des Kuruzen-Unabhängigkeitskrieges (1703–1711) zu lesen: "Cum Deo pro Patria et Libertate" (Mit Gott für Vaterland und Freiheit).